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The New York Times feierte den Pianisten Soheil Nasseri mit folgenden Worten: „Immer interessant ... immer durchdacht ... ein einfallsreicher Geist als Interpret ... hervorragende Technik.“ Die Berliner Zeitung schrieb „Klasse! Hut ab! Sein Artikulationsvermögen ist delikat. Eine echte Begabung. Man hat sich auf höchstem Niveau amüsieren können.“ Neben solch enthusiastischem internationalen Lob bezeichnete der New Yorker Nasseri zugleich als „einen der produktivsten Solisten New Yorks.“ Seit Herbst 2001 hat der 29-jährige achtzehn Solokonzerte mit völlig unterschiedlichen Programmen in New York dargeboten: dreizehn in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall und fünf in der Alice Tully Hall des Lincoln Centers. Diese Konzerte beinhalteten sowohl 21 Erst- oder Uraufführungen zeitgenössischer Stücke, als auch 28 der insgesamt 32 Klaviersonaten Beethovens. Damit hat Nasseri bereits einen Teil seines Vorhabens eingelöst, alle Stücke Beethovens für Klavier (Solostücke, Kammermusik und Lieder) vor dessen 250. Geburtstag im Jahre 2020 aufzuführen. Sein europäisches Debüt gab Nasseri 2004 im Teatro Massimo im sizilianischen Palermo. Nach mehreren Konzerten in Italien folgten Konzerte in England, Frankreich und in zahlreichen Bundesstaaten der USA, zuletzt im Kennedy Center in Washington im Februar 2008. Im März war er erstmals im Southbank Centre in London zu hören. Im April 2007 gab Soheil Nasseri sein Deutschlanddebüt im Konzerthaus Berlin. Im Anschluss folgte ein weiteres Konzert im Konzerthaus und ein Klavierabend im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin. Diese Saison spielt Soheil Nasseri Solo- und Kammermusikkonzerte in den USA und Europa, sowie mehrere Klavierkonzerte mit der Philharmonie der Nationen unter der Leitung von Justus Frantz. Ein für Soheil Nasseri sehr wichtiges Anliegen ist sein pädagogisches Musik-Programm für staatliche Schulen in den USA. In den letzten Jahren hat Nasseri in über 60 Schulen vor insgesamt über 25.000 enthusiastischen Schülern gespielt, um ihnen klassische Musik näher zu bringen. Für dieses soziale Engagement wird Nasseri häufig von Presse und Öffentlichkeit gelobt. Nasseri setzt sich auch leidenschaftlich für zeitgenössische Musik ein. Viele Komponisten der neueren Zeit haben extra für ihn komponiert, darunter Richard Danielpour, Avner Dorman, Martin Kennedy, Haskell Small, Ronn Yedidia, Lev 'Ljova' Zhurbin und Samuel Zyman. 2002 hat Nasseri die Uraufführung des ersten und für sehr wichtig erachteten Klavierstückes von Kaikhosru Sorabji (1892-1988), die „Sonate Nr. 0“ aus dem Jahr 1917, gespielt. Dieses Stück hat er kürzlich zusammen mit Sonaten von Beethoven und Rachmaninoff für Centaur Records eingespielt. Der Pianist wurde 1978 in Santa Monica, Kalifornien geboren. Seine Eltern sind Naturwissenschaftler, die ursprünglich aus dem Iran stammen. Bereits im Alter von fünf Jahren begann Soheil Nasseri Klavier zu lernen. Im Rahmen seiner Ausbildung zum Konzertpianisten zog er mit 20 Jahren nach New York, um bei dem Berliner Karl Ulrich Schnabel (1909-2001) zu lernen. Nach dem Tod Schnabels war Nasseri Schüler von Jerome Lowenthal, der noch heute sein Lehrer ist. Weitere wichtige Klavierlehrer waren Irina Edelman, Anna Balakerskaia, Clinton Adams, Eva Pierrou und Ann Schein. Seit nunmehr einem Jahr wohnt und arbeitet Soheil Nasseri sowohl in Berlin als auch in New York.
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